IzEL statt Zwischenzeugnis

IzEL-Tag am 14. Februar 2014: Statt dem Zwischenzeugnis gibt es an der Montessori-Schule Clara Grunwald „Informationen zum Entwicklungs- und Lernfortschritt“. Diese enthalten keine Noten, geben aber einen genauen Überblick über die Fortschritte in den einzelnen Fächern. Die Schüler werden in vier Stufen beurteilt, und es ist vermerkt, ob sie in einem bestimmten Bereich erst die Anfänge beherrschen oder schon Basiskenntnisse, gesicherte Kenntnisse oder vertiefte Kenntnisse haben. Ergänzende Briefe informieren über das Sozial- und Arbeitsverhalten der Kinder sowie über die Themen, an denen sie gearbeitet haben.„Die Montessori-Pädagogik orientiert sich stark an den individuellen Lernphasen der Kinder“, erklärt Schulleiterin Tina Kornherr: „In diesen Phasen sind die Kinder sensibilisiert, um bestimmte Sachverhalte besser zu erfassen.“ Deshalb gebe es an der Schule auch keinen vorgefertigten Zeitplan, der für alle gelte. „Wir schneiden die Lerninhalte individuell auf die Kinder zu und bilden dann Gruppen von Kindern, die sich in einer ähnlichen Lernphase befinden“, so die Pädagogin weiter: „Bei so einem Ansatz ist klar, dass man mit einer normativen Leistungsmessung, wie sie im Notensystem stattfindet, nicht arbeiten kann.“

Das große Interesse an der Montessori-Pädagogik hat sich erst vor kurzem auch wieder beim „Tag der offenen Tür“ und dem anschließenden Informationsabend in der Schule gezeigt. Anmeldungen müssen jetzt bis Freitag, 21. Februar 2014, ausgefüllt und abgegeben werden. Unterlagen, die erst später abgegeben oder eingesendet werden, können wegen der großen Nachfrage erfahrungsgemäß kaum noch berücksichtigt werden. Aufgenommen werden nicht nur Erstklässler. Auch ein Quereinstieg ist möglich. In diesem Fall sollten sich Interessenten zunächst im Büro melden (Telefon: 089 / 318 37 581). Derzeit werden in der Montessori-Schule Clara Grunwald fast 100 Erst- bis Siebtklässler unterrichtet – der Ausbau bis zu 10. Klasse läuft.

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