„Die Weihnachtsgeschichte“ in der Montessori-Schule Clara Grunwald

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Ebenezer Scrooge ist ein alter, habgieriger Geizhals, der an nichts als an seineGeschäfte denkt. Seinen Angestellten Bob Cratchit bezahlt er miserabel, und selbst für seinen herzensguten Neffen hat er kein freundliches Wort übrig. Nicht einmal an Weihnachten hilft er den Armen und Kranken. Doch an diesem Weihnachtsabend geschieht etwas Geheimnisvolles: Es erscheinen ihm zuerst sein verstorbener Geschäftspartner Marley und danach drei weitere Geister, die ihn mit seinem Leben konfrontieren. Berührt von dem Gesehenem und Gehörtem ändert  er sich und wird am Ende zu einem großzügigen und fröhlichen Menschen. Den Klassiker „Die Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens haben Mittelstufen-Schüler der Montessori-Schule Clara Grunwald jetzt auf die Bühne gebracht.

„Ich mag die Verwandlung, die Scrooge durch die Geister erfährt“, sagt Darstellerin Sanja: „Als Mädchen war es für mich gar nicht so einfach einen alten Mann zu spielen, aber durch das Kostüm und die Perücke habe ich mich dann ganz gut in die Rolle einfühlen können.“ Die Schüler waren seit Oktober mit großer Begeisterung und Engagement bei den Proben dabei. Bei den Kulissen, Requisiten und Kostümen wurden sie von der gesamten Schulfamilie unterstützt. „Ich spielte den Neffen, der immer an das Gute in seinem Onkel glaubt und ihn verteidigt“, berichtet Franzi: „Mir macht das Theaterspielen sehr viel Spaß, da ich gerne in andere Rollen schlüpfe!“ Auch Luis mochte seine Rolle als Angestellter von Scrooge, Bob Cratchit: „Trotz der Launen von Scrooge bleibt er freundlich und gutherzig.“

Das Technikteam mit Nico, Paul und Niklas plante, organisierte und meisterte perfekt Scheinwerfer, Mikrofone und Musik. Die Kreativgruppe unter Leitung von Claudia Bleckmann war ebenfalls gefordert. Sie gestaltete zum Beispiel einen Grabstein, einen Truthahn aus Pappmaché sowie die Kulissen für Küche und Büro. „Ich bin fasziniert mit welcher Begeisterung die Schüler in die Rollen schlüpfen, sie sprachlich umsetzen und gemeinsam passende Kostüme suchen“, resümiert Barbara Friedlein, die Verantwortliche für die Aufführung. Zwischen den Proben kamen viele der Schüler auf sie zu und sagten, dass sie sich schon so auf das Theater freuen. Durch solche Schulprojekte, so die Pädagogin weiter, erfahre sie auch immer wieder, „wie sehr Theaterarbeit das Selbstbewusstsein stärkt und die Persönlichkeitsentwicklung fördert.“ Nach der Theateraufführung lud der Elternbeirat zu einem Weihnachtsumtrunk ein – ein gelungener letzter Schultag vor den Weihnachtsferien!

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