Geschichte der Clara Grunwald Schule

Geschichte der Clara Grunwald Schule

2017 Unsere Schule wird Gesellschafter der „Montessori Zentrum München gemeinnützige GmbH“ zum Aufbau und Führung einer Montessori Fachoberschule (MOS) . Die MOS München ist eine staatlich genehmigte Fachoberschule. Die MOS München hat als Ziel, Montessori-Schülern eine Perspektive nach der 10. Klasse zu bieten, die eine Fortsetzung des Montessori-Weges bis zum Abitur ermöglicht und einen Übertritt nach der 4. Klasse auf weiterführende Schulen unnötig macht. Durch die Gründung der MOS München wurde somit ein einheitlicher Montessori-Weg (Förderung des selbsttätigen und sozialen Lernens) bis zum Abitur geschaffen. Die Lehrer der MOS München bereiten die Schüler auf das Fachabitur (MOS 12), das fachgebundene Abitur bzw. das allgemeine Abitur (MOS 13) vor und begleiten sie durch die Prüfungen. Die Prüfungen selbst legen die Schüler extern unter der Leitung der jeweiligen Prüfungsschule ab, dabei finden fast alle Prüfungen in den Räumen der MOS München statt.

2014 Im Herbst gibt es die ersten Achtklässler - die weiterführende Schule wächst.

2013 Wir "knacken" die Grenze und haben jetzt 100 Schüler.

2012 Wir feiern 10 Jahre Montessori-Schule Clara Grunwald! Im Herbst gibt es die ersten Sechstklässler – und die nächsten Fünftklässler. Weil das Gebäude für die mittlerweile fünf Klassen mit fast 90 Kindern und 15 Pädagogen nicht mehr ausreichen würde, werden in den Sommerferien insgesamt sieben Container aufgestellt. Der Ausbau der Mittelstufe bis zur zehnten Klasse wird die Schule auch weiter wachsen lassen. Derzeit werden deshalb schon verschiedene Möglichkeiten geprüft – damit auch in Zukunft alle Schüler genug Platz haben.

2011 Mit ihrer neuesten Filmproduktion holen die Kinder der Montessori-Schule Clara Grunwald erneut den Münchner Kinderfilmpreis nach Unterschleißheim. Am Kurzfilm „Du schaffst das!“ begeistert die Jury nicht zuletzt „die Idee mit der Glühbirne“: Sie hilft einem schüchternen Buben, mehr Mut zu fassen und Freundschaften aufzubauen. Premiere im Herbst: Zum ersten Mal gibt es eine fünfte Jahrgangsstufe – alle bürokratischen Hürden werden überwunden, und am Ende ist der Einstieg in den Ausbau zur weiterführenden Schule geschafft!

2010 Unterschleißheim feiert den 10. Jahrestag der Stadterhebung – und die Montessori-Schule steuert etwas ganz Besonderes zum Fest bei: das Musical „Der kleine Tag“, mit dem die Kinder ganz groß rauskommen.

2009 „The winner is.....“ Mit ihrem Streifen „Kartoffelnasen“ gewinnen 24 Kinder der Theatergruppe und der Mittagsbetreuung den Kinderfilmpreis beim Münchner Festival „flimmern & rauschen“.  In dem Kurzfilm geht es um einen Buben, der von seinen Mitschülern ausgegrenzt wird, bis ihm eine Fee zu Hilfe kommt. Die Jury lobt die „kreativen Lösungsansätze, die ohne aufgesetzte Moral auskommen“ sowie die „tollen schauspielerischen Leistungen“ und die „passend eingesetzten Tricks“. Beim Münchner Filmfest gehören Schüler der Montessori-Schule Clara Grunwald zur Kinderjury. Die Aufgabe der „Filmfüxe“: Kinderfilme beurteilen, Filmkritiken schreiben, Synchronsprecher und Autoren interviewen.

2008 Nach fast vier Jahren ist die neue Schule an der Ganghofer Straße „richtig“ fertig – samt Lehrerzimmer, einem vierten Klassenzimmer „auf Vorrrat“ und zwei Fluchtbalkonen, wie sie die Brandschutzverordnung vorschreibt. Die Stadt hat noch einmal mit einem Zuschuss geholfen. Jetzt wird das Gebäude offiziell eingeweiht – mit Sommerfest und Feuerwerk. Wie viel Arbeit die Eltern der inzwischen 60 Schüler selbst in das Gebäude gesteckt haben, lässt sich kaum noch feststellen. Aber es müssen mindestens 6000 Stunden gewesen sein.  Beim Wettbewerb um den „Fotopreis München“ belegen zwei Schülerteams den ersten und den dritten Platz.

2007 Die Kristallklasse schafft eine kleine Sensation: Sie stellt die meisten Läufer im Schüler-Wettkampf beim Unterschleißheimer Osterlauf: 15 Mädchen und Buben machen mit – so viele Teilnehmer kann keine andere Schulklasse bieten.

2006 Die Schulkinder machen Theater, und alle sind begeistert: Im Sommer führen die Erst- bis Viertklässler vor mehr als 200 Zuschauern im Bürgersaal das Musical „Ritter Rost hat Geburtstag“ auf. Und schon wieder wächst die Schule: Zur Kristall- und Smaragdklasse kommt im Herbst noch die Bernstein-Klasse (die heutige Saphir-Klasse). Die insgesamt knapp 50 Schüler kommen bis aus Dachau, Eching, Ismaning und München.

2005 Weitere wichtige Weichen werden gestellt: In der Frühfördergruppe „Mini Monte“ sollen künftig Vorschulkinder „Schulluft schnuppern“ dürfen. Buchstaben, Zahlen und Englisch sollen auf dem „Stundenplan“ stehen. Schon Monate vor dem Start sind alle Plätze vergeben.

2004 Die Schule wächst endgültig aus ihren Räumen an der Siedlerstraße heraus. Der Plan: Eine landwirtschaftliche Halle an der Ganghofer Straße soll zur neuen  Schule umgebaut werden. 80 Prozent der Kosten übernimmt der Freistaat, aber 60 000 Euro muss die Schule selbst aufbringen. Der Stadtrat Unterschleißheim beschließt, das Vorhaben mit einem Darlehen über 60 000 Euro zu unterstützen. Die Eltern helfen bei den Arbeiten, wo es nur geht. Die Mühen lohnen sich: Im Herbst können zwei Klassen mit jeweils 17 Erst- bis Viertklässlern einziehen. Französisch wird durch Italienisch als Fremdsprachenangebot ersetzt.

2003 Bis zum Beginn des neuen Schuljahres – dem zweiten in der Geschichte der jungen Schule – wird das Obergeschoss des Gebäudes ausgebaut. Das kleine Schulhaus kann jetzt um einen Arbeitsraum erweitert werden. Inzwischen werden 27 Schüler von vier Lehrerin unterrichtet, und es gibt auch eine Mittagsbetreuung.Unterdessen geht die Suche nach eine Grundstück weiter, und sie erweist sich als schwierig: Einmal ist die Freifläche zu klein - ein andermal die Skepsis der Nachbarn zu groß.

2002 Knapper geht´s kaum:  Erst 14 Tage vor Ferien-Ende kommt die schulaufsichtliche Genehmigung der Regierung von Oberbayern. Die von einer Elterninitiative neu gegründete Montessori-Schule kann starten. Es bleibt gerade noch genug Zeit, um aus einer ehemaligen Schreinerei an der Siedlerstraße eine Mini-Schule mit nur einem Klassenzimmer zu machen: 19 Erst- bis Drittklässler werden dort von September an unterrichtet. Happy End nach einer echten Zitterpartie. Noch kurz vor Beginn der Sommerferien hatte die Regierung einen ablehnenden Bescheid geschickt. Aber der Verein, der erst im Jahr zuvor aus einer Elterninitiative hervorgegangen war, hatte daraufhin alle Hebel in Bewegung gesetzt. Dabei hatte er  auch auf die Unterstützung von Politikern und der Stadt Unterschleißheim setzen können. Die neue Schule wird nach der Reformpädagogin Clara Grunwald benannt, welche die Montessori-Pädagogik in Deutschland einst bekannt gemacht hat. Von Anfang an werden zwei Fremdsprachen angeboten: Englisch und Französisch.